
Ziele des Projektes
...mit Blick auf den Unternehmer
Das Projekt bietet große Vorteile für Unternehmer, die auf der Suche nach passenden Mitarbeitern sind.
Die detaillierte Standortbestimmung jedes Projektteilnehmers und die sich anschließende passgenaue Förderung erleichtert das Finden des richtigen Mitarbeiters. Es entfällt das zeit- und finanzintensive Suchen nach einem geeigneten Bewerber oder einer geeigneten Bewerberin.
Ein Arbeitgeber, der Kontakt zum Projekt aufnimmt, erhält durch den mit dem Jobcenter Kreis Kleve oder dem Jobcenter Kreis Viersen zusammenarbeitenden Träger folgende Leistungen:
- Klärung des Personalbedarfs
- Passgenaue Bewerberauswahl durch Analyse der beruflichen Kompetenzen
- Qualifizierung des zukünftigen Mitarbeiters abgestimmt auf die jeweiligen Anforderungen an den Arbeitsplatz
- Praktika zum Kennenlernen und / oder zur betrieblichen Qualifikation des Bewerbers
- Förderung der Mobilität von Bewerbern
- Individuelle Begleitung auch nach Aufnahme der Tätigkeit (Jobcoaching)
- Unterstützung in Förderfragen
...mit Blick auf den arbeitsuchenden Menschen über 50
Vorrangiges Ziel des Projektes “50fit” ist es, die Integration möglichst vieler älterer Arbeitsuchende in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu erreichen und dabei deren Hilfebedürftigkeit bzw. Abhängigkeit von staatlichen Transferleistungen nachhaltig zu vermeiden, möglichst zu beenden oder zumindest zu verringern.
Dabei gelten alle Aktivitäten, die Schritte in Richtung einer Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt darstellen, als legitime Zwischenziele. Solche Schritte können klein sein, bilden aber die Basis für eine erfolgreiche Vermittlungs- bzw. Integrationsarbeit. Daneben haben insbesondere die psychische Vorbereitung auf den Arbeitsalltag, der Abbau von Versagensängsten und die Stärkung von Selbstbewusstsein und Motivation einen herausragenden Stellenwert und werden daher als eigenständige Zwischenziele definiert.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bringen zum großen Teil sehr unterschiedliche Voraussetzungen mit. Häufige Vermittlungshemmnisse sind die Arbeitsmarktferne (mehr als 4 Jahre arbeitsuchend), psychische und physische Gesundheitseinschränkungen und fehlende Mobilität.
Auch der genaue Blick in Richtung Arbeitsmarkt zeigt, dass eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt für ältere Arbeitsuchende schwierig ist. Der wirtschaftliche und technologische Strukturwandel sowie die Einführung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien haben die Anforderungen an die Erwerbstätigen nachhaltig verändert.
Diese gravierenden Veränderungen machen zugleich das Problem der Arbeitslosigkeit älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer deutlich. Deren berufliche Fähigkeiten werden von Arbeitgebern im Verhältnis zu Jüngeren als vermeintlich geringer (geringere Lernbereitschaft und – fähigkeit, geringeres Innovationspotential, geringere Flexibilität) und damit als verzichtbar angesehen.
Durch die Teilnahme an dem Projekt wird der Einzelne dort abgeholt, wo er steht und so aufgebaut und individuell qualifiziert, dass das Ziel der Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt möglich wird.



